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Theaterabende

Zu den Höhepunkten des Schuljahres gehören die Theater- und Musikabende.

Die Schulband und die WPK-Kurse Darstellendes Spiel, die in den Jahrgängen 7 bis 10 angeboten werden, begeistern ihr Publikum.

 

Konzert der Schulband der KGS

Eine Atmosphäre, die unter die Haut ging

bad lauterberg (st). Bässe dringen durch die Halle, unter lautem Beifall spielt die Schülerband der Kooperativen Gesamtschule ihr Abschlusskonzert in dieser Aufstellung. Trotz geringer Resonanz zeigen die Musiker ihr Können.

Schulband der KGSAngeführt von sechs Sängerinnen werden aktuelle Musiktitel, aber auch Evergreens mit dem eigenen, rockigen Touch versehen und dem Publikum präsentiert. Am Donnerstagabend präsentierte die AG unter der Leitung von Stefanie Kemper, die selbst am Klavier mitspielte, dann endlich diese einstudierten Stücke.

Unter dem Motto „Rock & Pop“ wurden Songs zum Nachdenken und Träumen gespielt. Die Zuschauer rockten unter anderem zu bekannten Liedern von Silbermond, Amy Macdonald und „The Cranberries“. Durch sechs Sängerinnen mit unterschiedlichen Stimmlagen, unterstützt von Rockmusik-Instrumenten wie Gitarre, Bass und Schlagzeug, abgerundet durch ein Klavier, wurde eine Atmosphäre geschaffen, die unter die Haut ging. Nach 75 Minuten und drei Zugaben endete der letzte Auftritt der 13-köpfigen Gruppe.

Doch wie geht es nun weiter? Ein großer Teil der Band verlässt nun die Schule, um den weiteren Lebensweg anzutreten. Ein paar Musiker können sich tatsächlich vorstellen, weiterhin zu musizieren, obwohl sie nach eigenen Aussagen eher aus Neugier in die AG gekommen sind und kaum musikalische Vorerfahrungen hatten.

Der Schlagzeuger der Band hat jedoch schon konkrete Wünsche. Zunächst einmal wird er seinen Bundeswehrdienst absolvieren und hofft danach auf eine hauptberufliche musikalische Karriere.

Auch die Leiterin des Fachbereiches Musik, Inger Schweer, zeigte sich beeindruckt vom Können ihrer „Patchwork-Band“, dessen letzter Auftritt den Zuhörern noch lange akustisch in den Ohren liegen wird.

 

Ein Schusswechsel, Trennungsschmerz und Ohnmacht

Theaterstück „Ein paar Paare“ in der KGS aufgeführt

BAD LAUTERBERG (red/mko). Beim jüngsten Theaterabend amüsierten sich die Zuschauer im Foyer der KGS bei der turbulenten Beziehungskomödie „Ein paar Paare". Das Stück war vom Wahlpflichtkurs „Darstellendes Spiel" des neunten Jahrgangs ausgesucht, überarbeitet und während der musischen Projekttage im Februar unter der Leitung von Inger Schweer intensiv geprobt worden. Das Ergebnis zeigten die 21 Schüler am Donnerstag. Sie konnten beim Publikum große Erheiterung auslösen. In kurzen Szenen waren sieben Paare zu sehen, deren Wege sich unter skurrilen Umständen am Flughafen und nach verschiedenen Unfällen und Gesundheitsproblemen im Krankenhaus kreuzten.

So feiern Mandy und Manni ihren Hochzeitstag bei einer bekannten Schnellimbisskette und geraten mit Swetlana wegen eines verschütteten Biers aneinander, so dass deren steinreicher Partner und windiger Geschäftsmann Heinz Mühe hat, sie zu beruhigen. Später wird er angeschossen und Swetlana gelingt es, obwohl von ihrer Mutter genau instruiert, am Krankenbett nicht, ihn ein vorbereitetes Testament unterschreiben zu lassen. Stattdessen rempelt sie Mandys und Mannis Sohn Kevin an, der mit zwei Flaschen Bier auf dem Flur unterwegs ist. Das Testament hat damit ebenso einen Fleck wie die Bluse, die Swetlana am Flughafen trug.
SpielszeneDer schusselige Arzt Wayne behandelt Dörte, die noch nichts von ihrer Schwangerschaft weiß, und ihr Freund Phillipp fällt in Ohnmacht, da er kein Blut sehen kann. Wayne kommentiert dies trocken mit „der kommt schon wieder zu sich" und verlässt das Untersuchungszimmer, weil seine äußerst erfolgreiche Frau Esther ihm mit einem ihrer drei Handys eröffnet, dass sie sich trennen wird - und das nur, weil Wayne den Koffer am Flughafen hat stehen lassen, er nicht mehr wusste, wo das Auto stand und die Perserkatze Chloe „nur mal kurz" in den Garten ließ.

Es gelang dem Ensemble, die Eigenschaften der klischeehaften Figuren mit verschiedenen Mitteln herauszuarbeiten und glaubwürdig darzustellen.

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