Aktuelles und Neuigkeiten aus der KGS Bad Lauterberg
Antrag über die Qualifikationsphase vor der Entscheidung
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
seit einigen Wochen ist die Frage wieder aktuell, ob es an der KGS Bad Lauterberg eine sogenannte Qualifikationsphase geben wird – also die Jahrgänge 11 und 12 des Gymnasiums. Eine solche Oberstufe hat der Kreiselternrat im März beantragt, die Entscheidung wurde aber auf einen Zeitpunkt nach der Kommunalwahl verschoben. Für Anfang 2012 steht der Beschluss des Kreistags nun an, sodass Schulelternrat und Schulleitung der KGS wieder verstärkt tätig geworden sind.
Wir möchten Sie und euch informieren und dazu einladen, uns gemeinsam für eine Erweiterung der KGS einzusetzen. Die Schule würde enorm profitieren, denn Oberstufenschüler können in besonderem Maße an der Gestaltung des Schullebens mitwirken. Entsprechend geht es hier um eine für alle Schüler positive Weiterentwicklung unserer bald 40-jährigen Schule (Jubiläum im Sommer 2013!).
Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist das Angebot von Bildungsabschlüssen im südlichen Landkreis, in dem bislang das Abitur als höchster Abschluss fehlt – zumindest an einer staatlichen Schule. Die KGS könnte dafür sorgen, dass mehr Schüler als bisher das Abitur machen.
Insbesondere Real- und Hauptschüler mit dem Erweiterten Sekundarabschluss I hätten einen überschaubaren Weg: Wiederholung der Klasse 10 im Gymnasialzweig und Ablegen der Abiturprüfung an der ihnen vertrauten Schule. Vielen Schülern ist dies bereits bewusst und sie sehen in dem Oberstufen-Antrag eine Chance für ihre (schulische) Zukunft, wie die Aussagen zeigen.
Im Januar 2012 stehen daher verschiedene Veröffentlichungen, Gespräche und Aktionen an, über die wir Sie natürlich auf dem Laufenden halten werden. Wichtige Informationen erhalten Sie auch aus der Presse.
SchulBetrieb - Unterzeichnung der Gründungsurkunde in der KGS
Gründungsvereinbarung SchulBetrieb in der KGS
Am 22. November 2011 wurde im Rahmen einer Feierstunde ein Kooperationsvertrag von drei ortsansässigen Betrieben mit der KGS unterzeichnet.
Kunststoff Fröhlich, Thermo Fisher Scientific und die Kliniken Dr. Muschinsky stehen der Schule nun als Partner bei der lebensnahen und berufsorientierenden Unterrichtsgestaltung zur Verfügung. So waren bereits 15 Auszubildende (Muschinsky) in fünften Klassen, um mit den Schülern rückenschonendes Verhalten zu üben und alle Betriebe beantworteten von Sechstklässlern verfasste Geschäftsbriefe (jeden persönlich!).
So entsteht ein enger Kontakt und Austausch über Kompetenzen, die z.B. künftige Auszubildende erwerben müssen.
Die Anlaufphase war äußerst positiv, weil sich alle Beteiligten engagiert eingebracht haben.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!
Von ausländischer Küche und Kunst bis zum Baby-Projekt
Bericht über die Prowo 2011 von Karl Heinz Bleß
Die Projektwoche der Kooperativen Gesamtschule KGS in Bad Lauterberg ist immer ein Höhepunkt im Laufe eines Schuljahres. Denn für eine Woche läuft es in der Schule anders als sonst. Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgänge arbeiten gemeinsam an Projekten, deren Ergebnisse sie am Ende präsentieren. Diesmal standen den KGSlern nur drei Tage für die Projekte zur Verfügung. Am Donnerstag präsentierten sie nachmittags ihre Ergebnisse, am Freitag begannen die Herbstferien.
Unter 44 angebotenen Themen konnten sich die Mädchen und Jungen eins aussuchen. Während sich die einen für die englische, amerikanische, spanische, französische Küche oder für Snacks entschieden, erlebten andere den Wald als Abenteuer, etwa indem sie einen Bach untersuchten. Erstaunlich, wie viele verschiedene Lebewesen es in der Lutter gibt! Unter dem Mikroskop untersuchten sie die Tiere näher und bestimmten sie. Unterwegs entdeckten sie sogar einen Feuersalamander.
Andere fuhren in den Zoo Hannover. Dabei beschäftigten sich die Mädchen und Jungen mit verschiedenen nichtheimischen Tieren. Ziel war es, einen „Steckbrief“ über die jeweilige Tierart zu schreiben, über Herkunft, natürliches Vorkommen und die typische Nahrung.
Ans Werken ging es beim Bauen von Holzfahrzeugen. Autos verschiedener Art, aber auch Schiffe entstanden. Kreativ waren auch Schülerinnen, die Schuhe kunstvoll gestalteten. Beim „Nähen einmal anders“ entstanden mit Dinkel gefüllte dekorative Mäuse, die man auch als wärmendes Schultertuch nutzen kann.
15 Mädchen und sieben Jungen durften beim Baby-Projekt mitmachen. Jeweils in Zweiergruppen bekamen sie eine Woche lang eine Hightech-Puppe, die, so groß wie ein Baby, wie ein richtiges Kleinkind reagiert. Tag und Nacht forderten die Babys ihre Eltern auf Zeit, wollten gefüttert, gewickelt, ausgefahren und bespielt werden. Ziel war es, einen realistischen Eindruck zu bekommen, was es heißt, Eltern zu sein. Wieviel Zuwendung ist nötig? Wie geht man mit Stress um, wenn man wegen des Kleinkindes nicht richtig schlafen konnte und sich nun doch wieder liebevoll um das Baby kümmern muss? An einem Tag kam eine Hebamme in die Klasse, um über Schwangerschaft, Geburt und die Bedürfnisse der Jüngsten zu sprechen, am folgenden Tag informierte eine Vertreterin von „pro familia“ über Verhütung und Schwangerschaftsabbruch. Ziel des Projektes ist, dass die jungen Menschen lernen, sich bewusst für oder gegen ein Kind zum jetzigen Zeitpunkt zu entscheiden, also eine fundierte Familienplanung.
Viele Zuschauer waren am Präsentationstag in den Sporthallen, um beim Trampolin, Saltospringen, Bogenschießen und Tischtennis zuzusehen.
Begeisterung auch im Chemieraum, wo Schüler Versuche zeigten, etwa wie man Zucker und Süßstoff in Cola nachweist.
Lesen sie auch den Bericht im Bad Lauterberg Journal.
Projektwoche 2011 - eine kleine Bildergalerie
Wie in den vergangenen Jahren besuchten viele Eltern und ehemalige Schülerinnen und Schüler die Präsentation der Projektwoche.
Sehen Sie eine erste kleine Bilderauswahl.
Reinigung Bioteich - Projekt Schulgarten |
Sammelaktion in Bad Lauterberg |
Tanzprojekt |
Verschönerung der Pausenhalle |
Kräuterschnecke im Schulgarten |
Präsentation der (Hoch-)Begabtenförderung
Rund 80 hochbegabte Kids aus KGS, GS am Hausberg und GS Barbis präsentierten ihren Leistungsstand in der KGS Pausenhalle
(st) „Eine Hochbegabung muss rechtzeitig erkannt und dementsprechend gefördert werden!“ teilte Schulleiter Rainer Jacobi der KGS Bad Lauterberg am Dienstagabend bei der diesjährigen Präsentation der Projekte im Rahmen der Begabtenförderung mit. Nicht nur die etwa 80 „Hochbegabten“ der Klassen 4 bis 10 aus der KGS Bad Lauterberg, der Grundschule am Hausberg und Grundschule Barbis und deren Eltern und Pädagogen nahmen an der Veranstaltung teil.
Auch
die ehemaligen Pädagogen der KGS und die Schulleiter der Grundschulen nutzten die Gelegenheit für einen Besuch. Rainer Jacobi begrüßte erstmalig als Schulleiter der KGS die Anwesenden und lobte das Projekt der Hochbegabtenförderung, welches für die Schüler bereits seit sechs Jahren auf freiwilliger Basis zur Verfügung steht und dadurch deutlich zur einer zwanglosen Förderung beiträgt. Nachdem Pädagoge Ulf Stricker, der die Hochbegabtenförderung betreut, die Gäste begrüßt hatte, stellten sich die eigenen Gruppen vor.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte
Carolin Özbek mit ihren Schützlingen und trotz des vorgetragenen afrikanischen Schlafliedes zeigten sich die Gäste danach keineswegs müde. Es folgte die Vorstellung der Schüler und deren Projekte aus dem Bereich Französisch (Pädagogin Anke Schevel), Mathematik (Pädagoge Gunnar Demuth), Textil ( Pädagogin Katrin Rauch), Deutsch (Pädagogin Inger Schweer), Technik ( Pädagoge Reinhold Merker), Geschichte (Ulf Stricker) und Mathematik an der Grundschule präsentiert von den Grundschülern und Schulleiter Waßmann.
Bevor es zu größeren Chemieunfällen kam, luden Michael Pauls und seine Schüler die Gäste nach dem Entzünden eines Feuertornados in der Pausenhalle, zu weiteren chemischen Experimenten in den Chemieraum ein. Für die Besucher gab es allerhand zu Entdecken, für die Eltern viel zu Staunen über den Leistungsstand ihrer Kids und für die Pädagogen die Erkenntnis, mit diesem Projekt für die Förderung der Schüler, wieder einmal alles richtig gemacht zu haben.
(Text + Fotos: Swenja Tölle)
Einblicke in die französische Lebensart gegeben
24-jähriger Franzose Elie Sabry mit FranceMobil zu Besuch an der KGS
Bad Lauterberg (st ) Wieder einmal hatte Studienrätin Gabriela Krieter eine gute Idee, ihren Französischschülern an der KGS Bad Lauterberg die Sprache und Kultur Frankreichs näher zu bringen.
Am Donnerstag kam das FranceMobil an die KGS und nicht Fremdsprachenassistentin Rachel Keller und Studienrätin Krieter, sondern der 24jährige Franzose Elie Sabry, der mit dem FranceMobil aus Bremen anreiste, lud die Französischschüler der Klassen sechs bis neun zu einer Sprach- und Kulturreise in sein Heimatland ein. Gemeinsam mit Frosch Francois vermittelte der Wahl-Bremer auch den Jüngsten der Klasse 6 bereits spielend einen großen Einblick in die französische Lebensart. Gemeinsam wurden französische und deutsche Begriffe gegenübergestellt und beispielsweise die „couleur“ mit einfachen Mitteln wie Schulkreide, den Schülern verdeutlicht. Der Französichunterricht wurde locker und spielerisch gestaltet und sehr kurzweilig für alle Beteiligten.
Der 24jährige Elie hat einen Jahresvertrag bei der Robert-Bosch-Stiftung bekommen und fährt noch bis August durch ganz Niedersachsen um den Schülern den Umgang mit der französischen Sprache zu erleichtern. Danach wird der junge Franzose wahrscheinlich in seine französische Heimatstadt Poitiers zurückkehren und ein Geschichtsstudium absolvieren. Griechisch und Erdkunde hat Elie bereits studiert und verlässt im Herbst nach vier Jahren Deutschland. Dann heißt es, wie am Donnerstag an der KGS Bad Lauterberg „Au revoir Elie!“

Gruppenfoto: Die Französischschüler des 6. Jahrgangs vor dem FranceMobil mit Studienrätin Gaby Krieter(rechts im Bild) und Fremdsprachenassistentin Rachel Keller (ganz links) neben ihren französischen Landsmann Elie Sabry.
Lesen sie auch den Artikel im Harz-Kurier.
DELF Zertifikat für KGS SchülerInnen
Wegbeschreibung auf französisch
Schüler der KGS Bad Lauterberg bestanden ihre DELF A1-Prüfung
BAD LAUTERBERG. Erneut konnte Studienrätin Gabriela Krieter einige KGS-Schüler, die bereits im Juni 2010 ihre DELF A1 Prüfung vor dem Prüfungskomitee in Bad Sachsa absolvierten, jetzt mit einem Zertifikat und dem bronzenen Delfin auszeichnen. Für die Niveaustufen A1 bis B2 existiert die schülerorientierte Version des Französischdiploms DELF scolaire. Die DELF scolairePrüfungen testen zu gleichen Teilen die vier Grundfertigkeiten Lesekompetenz, schriftlicher Ausdruck, Hörverständnis und mündlicher Ausdruck. „Wir mussten zum Beispiel einen Brief schreiben und eine Wegbeschreibung in französischer Sprache abgeben", erzählten die erfolgreichen KGS-Schüler bei der Zeugnisübergabe am Freitag. Erfolgreich ihre DELF A1-Prüfung abgeschlossen haben: Matea Vidovic, Janina Kilian, Janina Matiske, Manuel Ederleh (alle 8G), Isabell Eisenberg (9R) und Kimberley Krautz (9G). Ebenfalls erwähnt Gabriela Krieter die Schüler Stefan Harich, Johanna Friedrich und Sarah Stahl, die erfolgreich ihre A2 Prüfungen absolvierten und Ronja Krapp-Hattenhauer, die bereits die DELF B1 erfolgreich bestanden hat. Diese Schüler sind bereits auf weiterführenden Schulen, so Gaby Krieter, haben jedoch die Prüfungen noch zu ihrer KGS-Zeit absolviert und lassen die Französischlehrer mit Stolz auf die gemeinsame Arbeit zurückdenken. Matea Vidovic bereitet sich bereits auf ihre DELF A2-Prüfung im Sommer vor. „Sensationell", findet Studienrätin Krieter den Ehrgeiz der Achtklässlerin. „Mit 51 Punkten hat man die Prüfung bestanden" erklärte Matea. Darüber braucht sich die Schülerin keine Gedanken machen. Immerhin hat sie die DELF A1 mit 90 von 100 möglichen Punkten erfolgreich abgeschlossen. Positiv für die Aussprache und das Hörverstehen finden die Schüler auch die Anwesenheit der Fremdsprachenassistentin Rachel Keller, die noch bis Ende Mai die Arbeit der Pädagogen an der KGS unterstützt und am Französischunterricht teilnimmt. st
Elternvertreter fordern Qualifikationsphase für die KGS
Der Schulelternrat der KGS Bad Lauterberg fordert die Einführung der Qualifikationsphase an der KGS Bad Lauterberg.
Breite Unterstützung findet diese Forderung bei den Elternvertretern der umliegenden Grundschulen...
Forderung nach Qualifikationsphase an der KGS




