Qualifikationsphase
Forderung nach vollständiger Sek II
Antrag zur Erweiterung der KGS um eine Qualifikationsphase gestellt.
Unterstützung durch
Grundschulen
Aktuelles und Neuigkeiten aus der KGS Bad Lauterberg
Kreiselternrat fordert die Einführung einer Qualifikationsphase
An den
Landkreis Osterode am Harz
Landrat Bernhard Reuter
Herzberger Straße 5
37520 Osterode am Harz
Antrag auf Einrichtung einer gymnasialen Qualifikationsphase an der KGS Bad Lauterberg
Sehr geehrter Herr Reuter,
hiermit beantragt der Kreiselternrat des Landkreises Osterode am Harz die Erweiterung der KGS Bad Lauterberg um eine gymnasiale Qualifikationsphase zum 01 August 2012.
Grundlage ist eine Initiative des Schulelternrates der KGS Bad Lauterberg.
Begründung
- Der Antrag entspricht dem ausdrücklichen Elternwillen, eine Umfrage der "Initiative Grundschulen Südharz" belegt in eindrucksvoller Weise die Forderung der Elternschaft nach einem wohnortnahen gymnasialen Angebot mit Qualifikationsphase im südlichen Landkreis.
- Der Landkreis Osterode am Harz ist einer der wenigen Landkreise in Niedersachsen, die es Schülerinnen und Schülern bisher nicht ermöglichen, an einer Gesamtschule die Abiturprüfung abzulegen.
- Die Abiturquote im Landkreis Osterode am Harz liegt unter dem Landesdurchschnitt. Die offizielle Statistik des Landes zeigt, dass in den Landkreisen mit einer gymnasialen Oberstufe an Gesamtschulen die Abiturquote über dem Landesdurchschnitt liegt.
- Die Einführung der Qualifikationsphase an der KGS Bad Lauterberg erschließt zusätzliches Schülerpotential für das Abitur. Die Erweiterung des Angebots ist daher nicht als Konkurrenz zu den allgemeinbildenden Gymnasien in Herzberg und Osterode oder zu der Privatschule in Bad Sachsa zu sehen, sondern als Ergänzung,
- Insbesondere Schülerinnen und Schülern, die erfolgreich im Real- und Hauptschulzweig der KGS Bad Lauterberg Erweiterte Sekundarabschlüsse erworben haben, wird die Möglichkeit gegeben. an ihrer vertrauten Schule die Fachhochschulreife oder das Abitur zu erwerben.
- Das Ziel dieses Antrags ist die Verbesserung und Komplettierung des schulischen Angebotes im Landkreis Osterode am Harz
Mit freundlichen Grüßen
Frank Rusteberg
1. Vorsitzender Kreiselternrat Osterode
Elternvertreter fordern Qualifikationsphase für die KGS
Vorstand soll Vorhaben vorantreiben
Auf der letzten Sitzung fasste der Schulelternrat der KGS Bad Lauterberg den Beschluss, der Vorstand möge das Vorhaben an der KGS, eine gymnasiale Oberstufe einzurichten, weiter vorantreiben. Die Grundschulen, der Kreiselternrat sowie die Politik sollen in diesen Prozess eingebunden werden.
Diesem Beschluss vorangegangen war eine intensive Diskussion insbesondere vor dem Hintergrund der kürzlich abgeschlossenen Befragung zur Einrichtung einer IGS in Osterode, die letztlich an den hohen gesetzlichen Hürden der Landesregierung scheiterte. Das Ergebnis dieser Befragung bestärkte die Teilnehmer in ihrer Auffassung, dass eine Vielzahl von Eltern (ca. 47%) ein breites Gesamtschulangebot für ihre Kinder wünschen.
Wichtig für Eltern sind wohnortnahe Schulen mit gymnasialen Standards. Für Bildungsforscher ergibt sich als Folge hieraus die Stabilisierung der Gymnasien und ein Schwund von Haupt- und Realschulen. Übrig bleiben Gymnasien und Schulen mit teilgymnasialem Angebot wie Gesamtschulen, die alle Schulzweige miteinander verbinden. Die hohe Zahl von Gesamtschulneugründungen in letzter Zeit beweist, dass das Prinzip des gemeinsamen Lernens eine Zukunft hat.
Wenn sich ein Schulkonzept wie das der KGS Bad Lauterberg seit über 30 Jahren bewährt hat, macht es Sinn, dass Schüler innerhalb dieses erfolgreichen Konzepts ihr Abitur machen. Bisher müssen Schüler nach erfolgreicher individueller Förderung die KGS nach der Klasse 9 oder 10 verlassen, weil die gymnasiale Oberstufe (Qualifikationsphase – Jahrgang 11 und 12) bislang nicht angeboten wird.
Im Rahmen der Diskussion des Schulelternrates wurde besonders hervorgehoben, dass die vorhandenen Gymnasien im Landkreis Osterode keinesfalls in Frage gestellt werden. Die Elternbefragung zeigt aber deutlich, dass ein alternatives Gesamtschulsystem für den 5. bis einschließlich 12. Jahrgang gefordert wird, sodass Gymnasien und Gesamtschulen gleichwertig nebeneinander existieren können.
Als nächste Schritte hat der Schulelternrat der KGS geplant, mit Elternvertretern der Grundschulen im südlichen Teil des Landkreises zusammenzutreffen, die ebenfalls eine gymnasiale Oberstufe an der KGS wünschen. Danach soll an den Kreiselternrat herangetreten werden, um eine gemeinsame Willensbekundung der Elternvertreter zu erzielen.
Eltern fordern gymnasiale Oberstufe
Initiative GS Südharz: 61,7% von 635 befragten Eltern sprechen sich für eine Einführung aus
BAD LAUTERBERG. Die Elternvertreter der Grundschulen SG Walkenried, Bad Sachsa, Bartolfelde, Barbis und Bad Lauterberg (zusammen Initiative GS Südharz) unterstützen die Forderung nach Einführung einer gymnasialen Oberstufe an der KGS.
Nach den Diskussionen im Kreiselternrat über die mögliche Gründung einer IGS in Osterode wurde den Elternvertretern der genannten Grundschulen deutlich bewusst, dass hier erneut das schulische Ballungszentrum Osterode um ein interessantes Schulangebot erweitert werden sollte und sich dadurch das Gleichgewicht zu Ungunsten der Südharzregion erneut verlagern würde.
Daraufhin startete die Initiative der GS Südharz eine schriftliche Umfrage bei der Eltern der Vorschulkinder und den Eltern der Schüler der Klasse 1-3 der oben genannten Orte. Ziel dieser Umfrage war es, zu erfahren, wie viele Eltern die Einführung einer gymnasialen Oberstufe an der KGS Bad Lauterberg befürworten würden, um für die Südharzregion ebenfalls eine Angleichung des Schulangebotes zu erreichen.
Unter folgenden Gesichtspunkten wurde die Eltern um ihre Stimmabgabe gebeten:
- Die Schaffung eines vollwertigen staatlichen Schulsystems in der Südharzregion.
- Eine Schule mit bereits bewährtem, pädagogischem Konzept sollte alle Bildungsabschlüsse anbieten können.
- Senkung der Kosten für die Eltern, denn nach Ende der Schulpflicht (ab 10. Klasse) müssen die Eltern die Fahrtkosten selbst tragen. Weitere Wege gleich höhere Kosten!
- Wenn mehr Schüler die Entscheidung für die KGS treffen könnten, weil die Möglichkeit des Abiturs gegeben ist, müssen entsprechende Transport-möglichkeiten — z.B. durch direkte Busverbindungen — geschaffen werden. Die Schüler wären nicht mehr gezwungen, teilweise stundenlange Anfahrten mit mehrfachem Umsteigen in Kauf zu nehmen.
- Um die Südharzregion weiterhin als attraktiven, selbstständigen Schulstandort erhalten und ausbauen zu können, müssen wir Eltern - unabhängig, ob das Gymnasium der Weg des eigenen Kindes ist - deutlich kundtun, das wir die Zukunft für unsere Region sichern wollen.
Das Ergebnis dieser Umfrage ist beeindruckend: Von 635 ausgegebenen Fragebögen wurden 393 zurückgeben. Es gab 392 positive und nur 1 absagende Stimme zugunsten einer gymnasialen Oberstufe an der KGS.
Diese Zahlen belegen, dass sich 61,7% der befragten Eltern für die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der KGS Bad Lauterberg aussprechen. Die Initiative GS Südharz nimmt dieses Ergebnis erfreut zur Kenntnis.
"Wenn 61,7% der befragten Eltern eine gymnasiale Oberstufe an der KGS fordern, ist diese ein deutliches Zeichen dafür, dass sich der Landkreis gezielt mit dem Willen der Eltern im Südharz auseinandersetzen muss", lautet es seitens der Initiative. Die gewählten Elternvertreter kündigten an, sich dafür einzusetzen, dass das schulische Angebot in der Südharzregion nicht nur attraktiv bleibt, sondern auch weiter ausgebaut wird.
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