Kooperation FFW
Dank der Unterstützung durch die FFW Bad Lauterberg lernen unsere Schülerinnen und Schüler wie man auch in brenzligen Situationen richtig reagiert.
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Aktionstag Brandschutzerziehung an der KGS
Wie setzt man einen Notruf richtig ab?
BAD LAUTERBERG (dah). Nach mehrmonatiger Vorbereitung fand am Montag erstmals an der KGS Bad Lauterberg ein großer Aktionstag der Brandschutzerziehung für die sieben fünften Klassen der Schule statt. Unter der Gesamtleitung von Brandschutzerzieher Uwe Ederleh und der KGS-Lehrkraft Kerstin Buhl mussten die 140 Schüler verschiedene Ausbildungsstationen anlaufen.
Diese waren zum Teil von Lehrkräften der Schule sowie Feuerwehrleuten aus Bad Lauterberg und Barbis besetzt. Mit eingebunden waren außerdem die Jugendfeuerwehrleute der KGS, Tanja Tölle und Florian Banse, sowie der Schulsanitätsdienst mit Sara Grünewald, Laura Sannermann und Jan Hendric Facius.
Bei dem für alle Schüler abwechslungsreichen Unterrichtstag wurde an einer Station das Verhalten im Brandfall und das richtige Absetzen eines Notrufes an die Notrufnummer 112 geübt. Eine weitere Station informierte über die verschiedenen Beschilderungen zu Fluchtwegen, Feuerlöschern und Notausgängen. Geprobt wurde außerdem die Räumung eines Klassenzimmers sowie das anschließende Verhalten am festgelegten Sammelpunkt. Weiterhin wurden den Schülern die verschiedenen Brandklassen und Feuerlöscher erläutert. Angesprochen wurde die Bedienung der Löschgeräte sowie die einzusetzende Löschtaktik.
Nach der theoretischen Vorstellung der unterschiedlichen Löschertypen konnten diese nach fachlicher Einweisung auf dem Hof der Schule selbst ausprobiert werden. Dabei merkten die jungen Akteure schnell, dass man einen Feuerlöscher stets mit der Windrichtung einsetzt, damit man das jeweilige Löschmittel nicht in die Augen bekommt oder es einatmet. Interessant war für die meisten Schüler auch die Präsentation der Chemielehrkräfte. Sie wiesen auf die Gefahr von Stoffen in fein zerkleinerter Form hin und zeigten in einem kleinen Versuchsmodell mit Hilfe einer Kerze und dem Einblasen von Mehl den Ablauf einer Staubexplosion. Selbst ausprobieren konnten die Schüler, welche Flammenfärbung anhand verschiedener Salze erfolgt. Derartige Farbeffekte finden zum Beispiel bei Feuerwerksraketen Verwendung.
Nach Schnelligkeit anziehen konnten sich die Schüler zudem die komplette Einsatzkleidung eines Feuerwehrmanns, einschließlich Helm und Breitgurt.
Der Höhepunkt des Aktionstages war die von den Einsatzkräften der Feuerwehr gezeigte Fettexplosion. Gleicher Effekt kann passieren, wenn das Fett in einer Bratpfanne oder im vergessenen Kochtopf Feuer fängt, und mit Wasser gelöscht wird. Sehr eindrucksvoll war zudem die Explosion einer Haarspraydose, die „versehentlich“ ins Feuer geworfen wurde.
Während Kerstin Buhl im Namen der KGS ihren Dank für die Mitgestaltung des Aktionstages an die zwölf Feuerwehrleute übermittelte, gaben diese ihren Dank an die Firma „Feupo“ aus Scharzfeld weiter, die die Brandsimulationsanlage und 15 Feuerlöscher für den Aktionstag kostenlos zur Verfügung stellte.
( FOTO: HarzKurier, teilweise KGS)
Textquelle: HarzKurier - 24. Juni 2009
Die Brandgefahr richtig beurteilen
Bad Lauterberger Schüler besuchten Freiwillige Feuerwehr
Bad Lauterberg (red/kw). „Warum darf ich eine gefüllte Spraydose nicht in die Sommersonne stellen?“, „Ist es wirklich so gefährlich, wenn ich brennendes Fett mit Wasser lösche?“, „Wie gebe ich richtig einen Notruf ab?“, mit diesen Fragen zum Thema Brandschutz beschäftigten sich kurz vor den Sommerferien die Mädchen und Jungen der Klassen 6R1 und 6R3 der Kooperativen Gesamtschule Bad Lauterberg.
Die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr führten den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll vor, wie gefährlich Spraydosen- bzw. Mehlstaubexplosionen sind und warum man auf keinen Fall heißes Öl mit Wasser löschen darf.
Die Klassen übten das korrekte Alarmieren der Feuerwehr per Telefon und das Verhalten bei Brand in stark verrauchten Zonen. Als Höhepunkt des Vormittages wurden die Schüler im Gebrauch von Feuerlöschern ausgebildet.
Die Kooperative Gesamtschule möchte in Zukunft die Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr intensivieren.
Vielleicht wird dann der praktische Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr auch mit neuen Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr belohnt.
Quelle: HarzKurier - 12.07.2008 (Fotos zum Teil ergänzt)