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Die Oberstufe auf Studienfahrt nach Polen

Auschwitz I Das Stammlager

Auschwitz II Birkenau

Am 12.02.2020 waren wir in Auschwitz II Birkenau. Wir haben sehr viel Interessantes gelernt und viele neue Erfahrungen gesammelt.

Wir kamen mit dem Bus an und es war sehr kalt und auch sehr windig vor Ort. Zudem waren wir durch den vorherigen Aufenthalt von Auschwitz I sehr erschöpft, sodass wir leider weniger Konzentration zur Verfügung hatten.

Unsere Eindrücke waren sehr unterschiedlich. Der gute Erhalt vom Bahnhof und von dem Umriss des Vernichtungslagers war positiv. Zum anderen sind uns auch negative Sachen aufgefallen wie z.B. die vielen Touristen, die zum einen gedrängelt haben aber auch zum anderen den Ort nicht gewürdigt haben und sich sehr daneben benommen haben (Fotos von sich in vielen verschiedenen Positionen).

Weiterhin konnte man sich vor Ort sehr gut in die damalige Zeit hineinversetzen und durch die Guides haben wir einen detaillierten Einblick in das Leben von Häftlingen bekommen. Uns wurde detailliert erläutert wie der Ablauf am Morgen der Häftlinge verlaufen ist: Zum einen das frühe Aufstehen, die geringe Zeit um sich fertig zu machen und die allgegenwärtige Gewalt durch die SS Männer.

Leider haben wir auch einige negative Eindrücke gesammelt wie z.B. die wenige Zeit um sich das Lager anzugucken und die Aufbereitungsarbeit in den Lagern zu schätzen (Baracken wurden neu aufgebaut).

Auch wurden viele wichtige Bereiche nicht gezeigt, aufgrund der mangelnden Zeit und die Guides waren für die Führung zu oberflächlich, zu unflexibel und emotionslos. Wir hatten das Gefühl, die Guides haben die Informationen nur so „runtergerattert“.

Das jüdische Viertel Krakaus

Der zweite Tag unserer Studienfahrt führte in das jüdische Viertel der Stadt Krakau. Kazimierz war vor dem Zweiten Weltkrieg ein Stadtteil mit der viertgrößten jüdischen Gemeinde in Polen.

In Krakau lebten damals 65.000 Juden (ca. 25% der Stadtbevölkerung). Heute sind es nur noch weniger als 200 Menschen, die zur jüdischen Gemeinde gehören.

Unsere Führung durch das Viertel beinhaltete als Highlight die Besichtigung der Remuh Synagoge, eine der berühmtesten Synagogen Polens. Das neu sanierte Gebäude zog an dem Tag zahlreiche Touristen an.

Nach einer ausreichenden Pause, in welcher wir uns stärkten und das Viertel auf eigene Faust erkunden konnten, liefen wir zum „Platz der Ghettohelden“. Podgórze war damals die letzte Station der jüdischen Bürger vor ihrem Abtransport. 2005 wurde dort ein Denkmal zu Ehren der Ghettobewohner errichtet.

Zu sehen waren 33 übergroße und 37 kleine Metallstühle. Diese symbolisieren die Möbel, welche von den Bewohnern zurückgelassen wurden. Außerdem stehen sie für die letzte Reise der Menschen.

Das Pflaster des Platzes zeigt den Verlauf der ehemaligen Ghettomauer, ähnlich wie in Berlin.

Krakau – Altstadt

Am Freitag, den 14.02.2020, also am letzten Tag unserer Studienfahrt, haben wir auf eigene Faust die Altstadt Krakaus erkundet. Begonnen bei der Galeria Krakowska sind wir zum Zentrum der Altstadt, zum Hauptmarkt gelaufen. Jener wurde im 13. Jahrhundert errichtet und ist mit einer Fläche von 40.000m2 einer der größten Mittelalterlichen Plätze in Europa.

Im Mittelpunkt des Platzes befindet sich das Sukiennice, ein Gewandhaus, welches uns mit seiner Größe und pompösen Aussehen sehr überrascht hat. Im inneren findet der Markt statt, wo viele unterschiedliche Stände aufgebaut sind und man einen sehr guten Einblick in die polnischen Traditionen erlangt.

Mitten auf dem Platz steht das Adam Mickiewicz Monument2, welches wir zwar nicht kannten uns aber mit Hilfe der Informationstafel über jenen informieren konnten. Allgemein ist der Platz sehr altertümlich dargestellt, viele Statuen, Museen und andere Sehenswürdigkeiten sind vertreten.

Ein Highlight waren für uns die Masse an Pferdekutschen, welche auf dem Platz aufgereiht standen und für Stadttouren zur Verfügung standen. Allgemein kann man sagen, dass der Platz auf den Massentourismus ausgelegt ist. Die Größe, sowie die hohe Anzahl an Läden, Cafes, Restaurants und Sehenswürdigkeiten lassen den Platz noch besonderer wirken.

Die noch vorhandene Stadtmauer, welche die Altstadt umgibt lässt den Platz noch altertümlicher wirken. Busse, Straßenbahnen und Taxen fahren im Minutentakt und bringen die Touristen in die Altstadt und andere sehenswürdige Plätze. Der Massentourismus ist uns allerdings eher negativ aufgefallen. Man hat nur wenige Möglichkeiten alles genau zu betrachten und das Gedrängel ist riesig. Ansonsten ist es empfehlenswert diesen Ort zu besuchen und ist definitiv ein Highlight unserer Studienfahrt.

verfasst vom Leistungskurs Geschichte am 17.02.2020

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